Der Mond erscheint auf der Südhalbkugel tatsächlich umgedreht im Vergleich zur Nordhalbkugel. Dies liegt an der unterschiedlichen geografischen Perspektive der Beobachter.
Stellen Sie sich vor, der Mond umkreist die Erde in der Ebene des Äquators. Von der Nordhalbkugel aus sehen wir ihn am Südhimmel, da dies die Richtung zum Äquator ist. Auf der Südhalbkugel blicken wir umgekehrt zum Nordhimmel.
Beide Beobachter schauen somit aus entgegengesetzten Richtungen auf dasselbe Himmelsobjekt. Dadurch scheint der Mond für den einen kopfüber: Der 'Mann im Mond' steht auf der Südhalbkugel auf dem Kopf und wirkt eher wie ein Hase.