Gelpolitur basiert auf kleinen Molekülen, den sogenannten Monomeren. Unter der UV-Nagellampe löst die Strahlung eine chemische Reaktion aus: Die Monomere verknüpfen sich zu langen Polymerketten und härten das Gel aus. Das Ergebnis? Ein hochstrapazierfähiger, flexibler Nagellack, der lange hält.
Im Jahr 2009 sorgte eine US-Studie für Schlagzeilen: Zwei Stammkundinnen von Nagelstudios erkrankten an Hautkrebs auf den Handrücken. Die Forscher konnten jedoch keinen eindeutigen Zusammenhang mit UV-Nagellampen belegen. Eine umfassende Literaturanalyse aus 2018 bestätigt: Das Krebsrisiko ist minimal. Experten empfehlen dennoch fingerlose Handschuhe oder Sonnencreme, um die Hände unter der Lampe zu schützen.
Das Feilen der Nägel vor dem Auftragen und das Einweichen in Aceton zur Entfernung können die Nägel jedoch brüchig machen. Genießen Sie Ihre Gel-Maniküre in Maßen – planen Sie gel-freie Pausen ein und schützen Sie Haut und Nägel konsequent.