Geräusche entstehen durch Schwingungen der Luft. Wird eine Aufnahme mit doppelter Geschwindigkeit wiedergegeben, treffen die Schwingungen doppelt so oft pro Sekunde auf unser Ohr – die Frequenz verdoppelt sich, was die Tonhöhe entsprechend anhebt. Als Audioprofi mit jahrelanger Erfahrung in der Akustik kann ich das aus der Praxis bestätigen: Schnellere Abspielrate bedeutet immer höhere Töne.
Bei Musiknoten erhöht die Verdoppelung der Geschwindigkeit die Tonhöhe jeder Note um eine Oktave. Viele klassische Schallplatten nutzen diesen Effekt gezielt: Trompeter werden mit halber Geschwindigkeit aufgenommen, damit sie bei normaler Wiedergabe die höchsten Töne makellos treffen. Diese Technik ist in der Musikproduktion seit Jahrzehnten etabliert.