Die maßgebliche Studie zu diesem Phänomen stammt aus dem Jahr 2018 von Psychologen der University of North Carolina und der Harvard Business School.
Sie identifizieren zwei Typen von Humblebraggern – und der nervigste ist der Beschwerdeprahler. Dieser äußert sich etwa so: „Ich habe nie Zeit für mich, weil meine Freunde mich die ganze Zeit sehen wollen.“
Nur unwesentlich weniger ärgerlich wirkt der Angeber mit falscher Bescheidenheit, wie: „Ich verstehe nicht, warum ich ständig angemacht werde.“
Beide Varianten erscheinen weniger sympathisch und kompetent als offene Selbstdarsteller. Hauptgrund: Ihre Bescheidenheit und Beschwerden kommen als unecht rüber.