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Plejaden beobachten: So finden Sie den Sternhaufen der Sieben Schwestern am Himmel

Die Plejaden, auch Sieben Schwestern genannt, sind der berühmteste offene Sternhaufen am Nachthimmel. Als erfahrene Astronomen wissen wir: Dieser Haufen entstand aus einer riesigen Staub- und Gaswolke. Unter Schwerkraft kollabierte sie, Temperaturen stiegen, Sterne formten sich und blieben durch gegenseitige Anziehung lose verbunden.

Die Plejaden umfassen rund 3.000 Sterne, alle jünger als 100 Millionen Jahre – im Vergleich zu den 4,6 Milliarden Jahren unserer Sonne echte Babys. Der Name könnte vom griechischen 'plein' (segeln) stammen, da ihr Auftauchen am Morgenhimmel die Segelsaison einläutete. In der Mythologie sind sie die sieben Töchter des Titanen Atlas und der Nymphe Pleione.

Plejaden beobachten: So finden Sie den Sternhaufen der Sieben Schwestern am Himmel

Im Sternbild Stier thront der Haufen. An lichtarmen Orten sind bis zu 14 Sterne mit bloßem Auge sichtbar. Beobachten Sie sie von Oktober bis April – idealerweise im November, wenn sie die ganze Nacht zu sehen sind.

So finden Sie sie: Lokalisieren Sie Orions Gürtel mit seinen drei Sternen. Im November ab ca. 22 Uhr blicken Sie zum östlichen Horizont. Ziehen Sie eine Linie von links nach rechts durch den Gürtel und verlängern Sie sie über Orions Bogen – sie führt zum hellen Aldebaran, dem Hauptstern des Stiers.

Hinter Aldebaran in derselben Richtung leuchten die Plejaden. Die fünf hellsten Sterne bilden eine Mini-Version des Großen Bären. Mit einem Fernglas enthüllen sich noch mehr Wunder des Haufens.

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