DeuAq.com >> Leben >  >> Wissenschaft

Neue Studie: Dinosaurier in voller Blütezeit ausgelöscht – Asteroid als plötzliches Ende

Eine neue Studie offenbart: Dinosaurier befanden sich in ihrer Blütezeit, als vor 66 Millionen Jahren ein Asteroid sie auslöschte. Dies dreht unser Bild ihrer Herrschaft auf den Kopf.

Wissenschaftler sind sich einig, dass ein Asteroid für das massenhafte Aussterben der Dinosaurier Ende der Kreidezeit verantwortlich war. Der Einschlag löste Erdbeben, Waldbrände und eine jahrelange Staubwolke aus, die das Sonnenlicht blockierte.

Bisherige Forschungen deuteten auf einen langfristigen Rückgang durch Klimaveränderungen hin. Doch nun zeigen Analysen eines britischen Forscherteams: Den Dinosauriern ging es bis zum Schluss ausgezeichnet.

Das Team fokussierte auf Nordamerika, wo Fossilien ikonischer Arten wie Tyrannosaurus rex und Triceratops aus der späten Kreidezeit stammen.

Vorherige Untersuchungen scheiterten an Lücken im Fossilienbestand. Die Kontinente waren durch ein Binnenmeer getrennt; der Westen bot dank Sedimenten aus den Rocky Mountains bessere Erhaltungsbedingungen.

„Das meiste Wissen über nordamerikanische Dinosaurier der späten Kreide stammt aus einem Gebiet kleiner als ein Drittel des Kontinents – doch sie zogen von Alaska bis Mexiko“, erklärt Dr. Philip Mannion vom University College London, Co-Autor der Studie.

Das Team schloss Lücken mit Computermodellen, die Temperatur und Niederschlag simulierten. So prognostizierten sie Dinosaurier-Habitats trotz veränderter Bedingungen.

Sie fanden: Dinosaurier-reiche Areale waren weiter verbreitet als gedacht, auch in Regionen mit schlechter Fossilerhaltung.

„Unsere Ergebnisse belegen die Anpassungsfähigkeit der Dinosaurier an Umwelt- und Klimaveränderungen in den letzten Millionen Jahren der Kreide“, sagt Leitforscher Alessandro Chiarenza von Imperial College London. „Langfristiger Klimawandel führte nicht zu ihrem Rückgang.“