Wir sind ständig von elektromagnetischen Feldern umgeben – am deutlichsten spüren wir jene, die unser Nervensystem erzeugt. Deshalb können wir anfällig für externe Magnetfelder sein, die durch Änderungen oder Bewegungen elektrische Ströme im Körper induzieren.
Die intensiven Felder medizinischer Scanner, etwa 100.000-mal stärker als das Erdmagnetfeld, lösen bei manchen vorübergehend Übelkeit, Schwindel oder einen metallischen Geschmack aus. Diese Effekte klingen jedoch schnell ab.
Bei häufigen Alltagsfeldern, wie von Freileitungen, sind die Folgen weniger eindeutig. Trotz jahrzehntelanger Diskussionen über Krebsrisiken fehlen überzeugende Beweise für langfristige Gesundheitsschäden.
Internationale Richtlinien begrenzen die Öffentlichkeits-Exposition auf 40 Millitesla – das sind rund 1.000-mal die Stärke des Erdmagnetfelds.