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Starlite: Das Rätsel der hitzebeständigen Wunderbeschichtung – Was ist damit passiert?

Im Jahr 1990 demonstrierte die BBC-Sendung Tomorrow’s World eine weiße, klebrige Beschichtung mit außergewöhnlichen hitzebeständigen Eigenschaften. Ein rohes Ei, das damit überzogen war, blieb unter der Glut einer Lötlampe vollständig roh. Diese Erfindung namens „Starlite“ geht auf Maurice Ward zurück, einen britischen Amateurchemiker und Friseur aus Hartlepool. Inspiriert von Beobachtungen zu Materialien in Lagerfeuern, entwickelte er diese innovative Substanz.

Die Präsentation löste großes Aufsehen aus. Potenzielle Anwendungen reichten vom Brandschutz für Wolkenkratzer bis zu Hitzeschilden für Raumfahrzeuge. Tests von Verteidigungswissenschaftlern in Großbritannien und den USA belegten die herausragenden Eigenschaften. Ward nannte nur vage Details zur Rezeptur: über 20 Chemikalien, hauptsächlich kohlenstoffbasiert, ergänzt durch keramisches Material. Nach seinem Tod 2011 ohne Lizenzvertrag erwarb das US-Unternehmen Thermashield 2013 die Rechte – doch bis heute fehlen Markenprodukte.