Gefragt von: Lydia Colebrook, Leeds
Schweizer Forscher haben die faltige Haut afrikanischer Elefanten genauer untersucht. Sie entdeckten, dass diese Falten ein feines Netz aus Mikrotälern bilden. Sie entstehen, wenn die äußerste Hautschicht (Epidermis) mit zunehmendem Alter dicker wird, sich verbiegt und reißt.
Diese zerklüftete Oberfläche speichert fünf- bis zehnmal mehr Wasser als glatte Haut. So verdunstet Feuchtigkeit aus Regen oder Schlamm effizient und kühlt den Elefanten. Kein Wunder, dass asiatische Elefanten glattere Haut haben – sie leben in feuchteren Regionen und müssen sich seltener abkühlen.