Gefragt von: Patricia Rodrigues, King’s Lynn
Der Schwarzschild-Radius, auch Ereignishorizont genannt, definiert die „Größe“ eines Schwarzen Lochs. Er ist direkt proportional zur Masse: Massereichere Schwarze Löcher besitzen größere Ereignishorizonte.
Isoliert verlieren Schwarze Löcher durch Hawking-Strahlung langsam Masse, sodass ihr Ereignishorizont schrumpft. Ein typisches Schwarzes Loch bräuchte jedoch Milliarden Mal länger als das Universum alt ist, um vollständig zu verdampfen.
Die Singularität im Inneren – jener Punkt, an dem die gesamte Masse unendlich dicht komprimiert ist – hat die maximale Dichte erreicht. Weiteres Kollabieren ist physikalisch unmöglich.
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