Zwei in Großbritannien gebaute Nanosatelliten von Spire Global UK starten noch diesen Monat und schließen sich einer Flotte von über 100 Satelliten im erdnahen Orbit an. Diese überwachen und prognostizieren globale Handelsbewegungen mit höchster Präzision.
Die Satelliten, unterstützt durch staatliche Investitionen von über 6 Millionen Pfund, heben am 24. September mit der russischen Sojus-Rakete ab. Die zwei weiteren aus der Serie folgen am 1. November an Bord einer indischen PSLV-Rakete.
An Bord integrierte KI-Algorithmen der Nanosatelliten prognostizieren Bootspositionen, verfolgen Routen und schätzen Ankunftszeiten in Häfen. So können Hafenbetreiber und Behörden belebte Terminals effizient und sicher managen.
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Im Hauptsitz in Glasgow entwirft, baut und testet Spire Global UK alle Subsysteme bis hin zum fertigen Satelliten – ein Beweis für schottische Ingenieurskunst.
Trotz Schuhkarton-Größe leisten diese Nanosatelliten nahezu alles, was konventionelle Satelliten vermögen, und setzen neue Maßstäbe in Kompaktheit und Effizienz.
Graham Turnock, CEO der UK Space Agency, betont: „Nanosatelliten wiegen weniger als Handgepäck, sind jedoch unglaublich leistungsstark. Diese vier Spire-Satelliten revolutionieren den Handel durch hyperpräzise Technologie – kosteneffizient und effizient.“
„Schottlands Raumfahrtsektor boomt. Unsere ESA-Mitgliedschaft nutzt das ganze Vereinigte Königreich, und wir fördern die Weltraumwirtschaft regionenübergreifend.“
Spire Global UK, ein führendes satellitengestütztes Datenunternehmen, liefert vorausschauende Analysen für Schifffahrt, Luftfahrt und Wetter – basierend auf jahrelanger Expertise.
Die Technologie entstand im Pionierprogramm der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), kofinanziert von der UK Space Agency.