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Fern-UVC-Licht: Sichere Desinfektion gegen Coronavirus ohne Risiko für Haut und Augen

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass fernes UVC-Licht sicher zur Desinfektion der Luft in öffentlichen Räumen eingesetzt werden kann – ein vielversprechender Ansatz im Kampf gegen das Coronavirus.

Eine Studie der University of St. Andrews und des Ninewells Hospital in Dundee nutzte präzise Computersimulationen, um die Auswirkungen von Fern-UVC-Desinfektionslampen auf menschliche Haut zu analysieren.

Die Experten stellten fest, dass kürzere Wellenlängen nicht die typischen Schäden verursachen, die mit UV-Licht assoziiert werden.

Es gibt drei UV-Licht-Arten – UVA, UVB und UVC –, die potenziell die Haut schädigen können.

Isla Barnard, Doktorandin für Medizinphysik an der University of St. Andrews, erklärt: „Die Erdatmosphäre schützt uns vor der gesamten Sonnen-UVC-Strahlung. Vorhandene UVC-Desinfektionslampen können jedoch Hautschäden verursachen, weshalb äußerste Vorsicht geboten ist.“

„Unsere Computermodelle zeigen: Längere UVC-Wellenlängen dringen tief in die Haut ein und schädigen sie, wohingegen Wellenlängen unter 230 Nanometer (nm) kaum eindringen.“

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UVC-Licht aus speziellen Lampen (200–280 nm) tötet Bakterien und Viren ab und wird seit Jahrzehnten in Krankenhäusern zur Desinfektion von Stationen und OP-Sälen genutzt.

Diese Räume müssen jedoch menschenleer sein, da herkömmliche Lampen bei 254 nm arbeiten und in Haut und Augen eindringen, Entzündungen und Schmerzen auslösen können.

Forscher fanden: Fern-UVC-Lampen bei 222 nm sind sicherer, da Hautproteine das Licht absorbieren und eine natürliche Barriere bilden.

Fern-UVC-Licht: Sichere Desinfektion gegen Coronavirus ohne Risiko für Haut und Augen

Dr. Ewan Eadie von der Photobiologie-Abteilung am Ninewells Hospital betont: „Unsere Simulationen bestätigen Laborstudien: Die oberen Hautschichten bieten natürlichen Schutz vor kurzwelligem UVC.“

„Lampen, die Wellenlängen über 230 nm filtern, sind sicherer als konventionelle Keimtöter.“

„Nächster Schritt: Klinische Studien zur Validierung unserer Modelle.“

Die zugrunde liegenden Computercodes stammen vom Astrophysiker Dr. Kenny Wood (St. Andrews) und wurden für medizinische Anwendungen angepasst.

Weltweit werden 222-nm-Lampen getestet, um das Pandemie-Virus zu bekämpfen. Das St.-Andrews-Ninewells-Team kooperiert mit Entwicklern, um Hautsicherheit zu gewährleisten.

Die Ergebnisse wurden in Photodermatology, Photoimmunology and Photomedicine zur Veröffentlichung angenommen.