1996 berichteten zwei Archäologenteams von der Entdeckung fragmentierter, flötenähnlicher Instrumente an Neandertaler-Fundorten in Slowenien und dem Neandertal in Deutschland.
Diese wurden aus dem Oberschenkelknochen eines Höhlenbären und dem Stoßzahn eines Mastodons gefertigt. Reihen von Löchern in regelmäßigen Abständen ermöglichen das Erzeugen von Musiknoten. Bei Bestätigung spielten Neandertaler bereits vor mindestens 50.000 Jahren – möglicherweise noch früher – Musik.