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Über 6.000 COVID-19-Genesene spenden freiwillig Blutplasma für Therapiestudie

Etwa 6.000 Menschen, die sich von COVID-19 erholt haben, melden sich freiwillig, um ihr Blutplasma zu spenden. Das Ziel: Es könnte schweren Fällen helfen, die derzeit mit dem Virus kämpfen.

Ein Aufruf des NHS an Genesen führte zu rund 6.000 Meldungen – alle positiv auf Coronavirus getestet, darunter über 500 Hospitalisierte.

Die ersten Spenden laufen nun per Plasmapherese, einem sicheren Verfahren ähnlich der Blutplättchenspende.

Das Plasma von Genesen ist reich an Antikörpern, die nach der Erkrankung entstehen. Es wird schweren COVID-19-Patienten verabreicht, die eigene Antikörper nur langsam bilden.

Über 6.000 COVID-19-Genesene spenden freiwillig Blutplasma für Therapiestudie

Antikörper im Blut steigen während der Erkrankung an und erreichen ihren Höhepunkt 21 bis 28 Tage nach der Genesung. Spender müssen positiv getestet gewesen sein – idealerweise testen sie 29 Tage später.

Eine Spende dauert ca. 45 Minuten für zwei Einheiten Plasma und kann alle zwei Wochen wiederholt werden.

Vorläufige Studien belegen: Antikörper aus Plasma von Überlebenden lindern Symptome bei Schwerkranken.

Chinesische Forscher berichteten: Bei 10 Patienten mit 200 ml Plasma verschwanden Fieber und Husten innerhalb von drei Tagen – ohne schwere Nebenwirkungen.

Über 6.000 COVID-19-Genesene spenden freiwillig Blutplasma für Therapiestudie

Neue Bilder vom NHS Blood and Transplant (NHSBT) zeigen Spenden im Tooting Blood Donor Centre in London.

Erste Plasmapheresen starteten letzte Woche in einer klinischen Studie. Es wird mehr Plasma gesammelt als benötigt, für schnelle Lieferungen bei Erfolg.

Ein NHSBT-Sprecher: „Diese Studie ist weltweit führend. Plasmaspende ist sicher und einfach – Sie können Leben retten.“

„Wir wissen um schwierige Erfahrungen einiger Spender und sorgen für beste Betreuung. Unser Dank gilt allen, die gegen die Pandemie mithelfen.“